Was kommt eigentlich hinter der Komfortzone?

Ich sitze hier auf unserem Sofa im Wohnzimmer, habe die Beine hochgelegt und mir ein Glas Roséwein eingeschenkt. Im Kamin prasselt ein gemütliches Feuer… Und ja, hier im oberen Erzgebirge ist das auch im Sommer hin und wieder notwendig (es sei denn natürlich man friert abends gern).
Ein Bekannter von mir und meiner Frau hat heute in einem Ringana-Team-Call über die Komfortzone gesprochen. Den Call selber haben Lia und ich leider verpasst (Kinder, Haus, Arbeit, Garten – such Dir diejenige Ausrede aus, die am besten passen könnte…) – aber uns wurde ein wundervolle Zusammenfassung zugespielt.
Und nun sitze ich hier in meiner persönlichen Komfortzone und grüble über die Komfortzone nach… Ich möchte versuchen, Dich an meinen Gedanken teilhaben zu lassen.

Ich hatte die erste bewusste Begegnung mit der Komfortzone bei einem wundervollem Fotoworkshop in Hamburg. Der Fotograf dort schaute sich die Bilder an, die ich geschossen hatte und sagte: „Christian, Du musst Deine Komfortzone verlassen – dann werden das auch gute Bilder!“ Was meinte er? Gute Bilder enstehen wenn man die Standardperspektive verlässt und sich zum fotgrafieren auf den Boden wirft, springt, irgendwo hochklettert – alles außerhalb von 1,60m bis 1,90m – zur Wahrheit gehört auch, dass das zumeist ein wenig anstrengend ist – die Ergebnisse aber entlohnen für die Mühen.

Das obige Beispiel zeigt ziemlich BILDhaft, dass es sich lohnt, die Komfortzone hin und wieder mal hinter sich zu lassen und etwas Neues auszuprobieren.
Jeder Tag bietet Dir im Kleinen unendlich viele Möglichkeiten, Deine Komfortzone (und sei es nur für einen kurzen Augenblick) zu verlassen und ein paar neue Eindrücke zu gewinnen. Fahre mal einen anderen Weg zur Arbeit, geh mit dem unliebsamen Kollegen zum Mittag, wiedersprich dem Chef (dazu empfiehlt es sich zumeist Recht zu haben), koche abends mal was völlig Neues zum Essen, geh nach der Arbeit noch laufen, quatsch Fremde auf der Straße an, meditiere mal 20 Minuten,…
Jetzt wirst Du sagen, dass das alles keine wirklch eindrucksvollen Beispiele sind – Gegenfrage: Wann hast Du denn sowas in der Art das letzte mal gemacht? Aha…

Was erwartet Dich nun also jenseits der Komfortzone? Meiner Erfahrung nach: ein Abenteuer! Ich war eigentlich immer ein Mensch, der Veränderung nicht ausstehen konnte. Nun hat sich das Leben von meiner Frau und mir in den letzten Jahren so oft verändert, dass ich ständig gezwungen war, mich auf neue Dinge einzustellen. Das war mal einfacher und auch mal schwerer, aber eines war es immer: LOHNENSWERT.

Heute bin ich immernoch jemand, dem es in seiner Komfortzone gut gefällt und der sich dort drin gern bewegt. Mal ehrlich, so sollte es ja auch sein, denn sonst würde das Ding ja nicht Komfortzone heißen… Ich weiß aber auch, dass nichts Schlimmes passiert, wenn ich die Grenzen meiner Komfortzone verlasse… Und wenn Du die Angst vor dem Verlassen der Komfortzone einmal überwunden hast, wirst Du Dich wundern, was so alles möglich ist…

Danke, liebe Lizzy und lieber Stefan für die Inspiration.

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