Frisches Obst der Saison…

Seit November bereichert dieses Schmuckstück einer Saftpresse in schickem Rot unsere Küche. Zugegeben, sie war eine Investition. Doch dafür ist sie faktisch unkaputtbar, leicht zu reinigen und ein echtes Unikum…

Wir mögen diese Art der LowTech Haushaltshelfer. Eine Kaffeemühle (dazu später mehr) von ähnlichem Typus begleitet uns nun schon über 5 Jahre, mahlt jeden Tag stilvoll und zuverlässig unseren Kaffee und überlebt Christian und mich vermutlich beide, genauso wie die Saftpresse… (Hier kannst Du die Kaffeemühle anschauen. Als echte Investition ins Leben und Vorbereitung auf die Rente sehen wir das… 😉☀️)

Der ganz klar größte Vorteil, neben der ewigen Lebensdauer und dem geringen Pflegeaufwand ist für uns die Lärmreduzierung. Beim Saftauspressen hört man im Hause Oeser ganz sanft und leise das Glas voll plätschern. Mehr nicht. Und auch das Geräusch unserer Kaffeemühle tut keinem in den Ohren weh…

Wir mögen diese Art der Ent-Technisierung und nehmen die Vorteile gern in Kauf, für ein Plus an bewusster Lebensqualität…

Ein Inne-Halten im Alltag, ein bewusstes Ausführen nur einer Tätigkeit, der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee, der Duft einer Grapefruit und eben das leise Tropfen und Plätschern des Saftes, anstatt einer nervtötenden elektrischen Presse – so einfach kann Lebensqualität im Alltag sein. Für uns jedenfalls kommt es einer Meditation gleich, mit voller Hingabe, ganz puristisch, ohne Strom und Kabel diese Tätigkeiten in der Küche auszuführen.

Fasziniert vom Sinn-haften Vergnügen sind wir alle. Und selbst die Kleinste kann überall mithelfen und die leuchtend rote Saftpresse, die ich zu diesem Zwecke immer auf den Boden stelle, kann sie ganz alleine bedienen. Es ist zu herzig, wenn sich unsere Kinder mit vollstem Körpereinsatz an den Hebel der Saftpresse hängen und stolz und freudig eine halbierte Frucht nach der anderen durchpressen… ganz alleine!
Nur bei den Granatäpfeln helfen wir dann doch mit. Mandarinen, Clementinen, Apfelsinen, Grapefruits, Orangen, Blutorangen, das alles schafft das Kleinkind… immer tatkräftig unterstützt von der großen Schwester, die das Wechseln der Fruchthälften übernimmt und zur Not auch mal mit am Hebel zieht.
Wir schneiden auf – und halten Standfuß und Saftglas fest, bei so viel überschwänglicher Motivation der beiden Mädchen…

Und während früher aufgrund des Lärmes der elektrischen Geräte alle aus der Küche geflohen sind, wird es nun zu einem familiären Höhepunkt mit Spaß und Freude für alle. Und der Genuss des fertigen Saftes ist auch nicht zu verachten…

Die Früchte holen wir am liebsten von Gebana. So kommen sie frisch vom Bauern abseits der EU-Größennorm direkt zu uns nach Hause. Schon witzig, wenn man sich überlegt, dass der Bauer in Griechenland unsere Kiste gepackt hat… und voll cool. Denn so bleibt der Gewinn zu fast 2/3 bei ihm. Das garantiert ein faires Einkommen und wirkt der Landflucht entgegen. Auf dass in 10 Jahren auch noch jemand die Orangen von den Bäumen holt…

Wir freuen uns auf weitere leckere Säfte in Bioqualität mit 100% Frischegarantie, handproduziert in unserer Küche unter Mithilfe sämtlicher Familienmitglieder…

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